4 Jahre nach der Diagnose

Ich habe nun die neunte Nachsorgeuntersuchung hinter mir und bin glücklich, weiterhin vorwiegend Positives berichten zu dürfen.
Meine Nachsorgeuntersuchungen von Januar bis März 2011:

Kein Krebs!

Die Untersuchungen bestanden diesmal aus einer Magenspiegelung (Januar), einem CT Thorax (Februar) und einem MRT Abdomen (März). Bei allen Untersuchungen konnte weiterhin kein Anzeichen für Krebs gefunden werden - Prima!

Leider immer noch eine ausgeprägte Magenentzündung!

Meine diesmalige Magenspiegelung ergab erneut eine starke Gastritis. Das viele Kamillenteetrinken hatte wohl nicht gereicht. Mein untersuchender Arzt geht davon aus, dass meine Gastritis auch aufgrund meiner Operation systembedingt ist. Die Vermutung meines Onkologen bei meiner vorletzten Magenspiegelung, dass Streß eine Ursache sein könnte (entweder durch Überforderung oder Unterforderung) wurde auch mit diesem Befund indirekt bestätigt. Es war mir im letzten halben Jahr nicht gelungen, diesem Aspekt mehr Aufmerksamkeit zu schenken und mein Leben etwas gelassener anzugehen. Ich werde von nun an noch mehr daran arbeiten müssen, wenn ich hier eine Verbesserung erzielen will. Die letzten Monate hatte ich nur meine persönliche Mindestdosis bestehend aus einer Pantozoltablette (40 mg) abends eingenommen. Gleich nach meiner Magenspiegelung hatte ich ersteinmal die Dosis für 2 Wochen verdreifacht (2 Tabletten abends, eine Tablette morgens) und zusätzlich vor größeren Mahlzeiten Magenschutz Ulcogant eingenommen, um die starke Entzündung erst einmal wieder etwas "klein" zu bekommen. Vom Gefühl her (beim morgendlichen Aufwachen spüre ich diese Entzündung etwas) hatte es gut gewirkt, aber der Nachweis aufgrund einer erneuten Magenspiegelung steht natürlich aus. Ich werde ein paar Wochen vor meiner nächsten Magenspiegelung das Experiment mit der dreifachen Dosis nochmals wiederholen, um eine diagnostische Bestätigung des Erfolges meines "Experimentes" zu erhalten.

Mir ist natürlich klar, dass dies keine Dauertherapie darstellen kann, da diese Medikamente den Magen dazu anregen, seinerseits wiederum die Säureproduktion anzukurbeln, um den Säureverlust auszugleichen. Ich befürchte, dass man so langfristig in eine Spirale gerät immer mehr dieser Medikamente einnehmen zu müssen.

Gutes Allgemeinbefinden!

Mein allgemeines Befinden ist weiterhin wirklich gut!

21. März 2011