Über 7 Jahre nach der Diagnose

Ich habe nun die fünfzehnte Nachsorgeuntersuchung gehabt und bin glücklich, wieder Positives berichten zu dürfen.
Meine Nachsorgeuntersuchungen vom April 2014:

Weiterhin kein Krebs - geringe GASTRITIS (Entzündung des Magens) !

Die Untersuchungen bestanden diesmal wieder aus einer Magenspiegelung und aus einem MRT Abdomen. Bei allen Untersuchungen konnten weiterhin keine Anzeichen für Krebs gefunden werden.

Im Dezember letzten Jahres musste meine Wohnung infolge eines erheblichen Wasserschadens komplett saniert werden, dies hatte zur Folge dass ich auf einem Notbett mit untergelegter Decke schlief. Die Decke rutschte nachts oft weg und so hatte ich innerhalb von 10 Tagen 5 schwere Refluxanfälle, 2 davon waren so heftig dass ich schon glaubte zu ersticken. Kurz darauf lies ich eine Magenspiegelung machen welche eine starke Entzündung der Speiseröhre zeigte. An der Ersatz/Restspeiseröhre hatte ich noch nie eine Entzündung und somit zeigte sich, wie schädlich diese Refluxattacken waren. Gleichzeitig stellte sich auch in Verbindung mit der starken Entzündung ein Eisenmangel ein. Daraufhin hatte ich meinem erhöhten Bett absolute Priorität gegeben und alles Möbel beiseitegeräumt um wieder mit erhöhtem Kopfteil (32,5 cm) schlafen zu können. Seitdem hatte ich keine Probleme mehr und sogar meine Pantoprazol von 20 mg auf Null in diesem Frühjahr herunterdosiert. Die Untersuchungen vom April ergaben nur noch eine leichte Entzündung der Speiseröhre und des Magens sowie keinen Eisenmangel mehr. Meine Blutwerte waren nach Angabe der mich untersuchenden Ärztin die eines 18-Jährigen - also (fast) alles in Ordnung.

Das erhöhte Schlafen ist unerlässlich für alle Menschen welche sich einer Magenhochzugsoperation unterziehen mussten und somit über keine Verschussmuskulatur der Speiseröhre mehr verfügen - "offene" Speiseröhre.

13.Mai 2014