10 Jahre nach der Diagnose!

Im Februar (2017) hatte ich meine 18. Nachsorgeuntersuchung.
Die Untersuchungen bestanden diesmal wieder aus einer Magenspiegelung (mit Gewebeprobe) und einem MRT mit dem Ergebnis, dass außer eine leichteren Gastritis weiterhin kein Krebs gefunden wurde. Genau wie vor 2 Jahren.

Seit den letzten 2 Jahren hat sich bei mir nichts wesentlich geändert. Wenn das Problem mit dem Schlafen nicht wäre würde ich mich fast gesund fühlen. Mit den paar Einschränkungen beim Essen kann ich gut umgehen. Ich kann ALLES essen - nur die Menge welche ich dem kleinen Restmagen zuführe entscheidet darüber, wie es mir nach dem Essen geht.

Was das Schlafen betrifft habe ich (fast) keine nächtlichen Erstickungsanfälle erleiden müssen seit ich mein Bett am Kopfende die letzten 2 Jahre sehr hoch (55 cm) gestellt hatte. Medikamente haben, nach meiner Erfahrung, keinen Einfluß auf die Refluxereignisse. Dass ich, seit das Bett so hoch steht, (fast) keinen Anfall mehr hatte bestätigt dies. Ich nehme 40 mg Pantoprazol zur Nacht nur wegen meiner chronischen Magenentzündung ein. Allerdings fängt jetzt mein Rücken an Probleme zu machen da ich mich durch das nächtliche Abrutschen von der Steigung jeden Morgen mit verdrehtem und gestauchten Rücken am unteren Ende des Bettes wieder finde. Jetzt habe ich das Kopfende auf 48 cm abgesenkt und hoffe, dass es weiterhin so gut geht. Jeder cm weniger an Steigung bringt eine Menge an Schlafkomfort. Mehr dazu habe ich im Forum des Ratgebers für Magenkrebs und Speiseröhrenkrebs geschrieben.

Mein Gewicht ist fast unverändert, derzeit 70 kg bei 176 cm Körpergröße nach einer schweren Erkältung.

04. Februar 2017